Tipps, um Ihre Kinder an die Zeitumstellung zu gewöhnen

Wie Sie Ihren Kindern helfen, sich an die Zeitumstellung zu gewöhnen

Habe ich verschlafen? Bin ich zu früh aufgewacht? Die Zeitumstellung kann selbst uns Erwachsene mächtig aus der Bahn werfen und das obwohl die meisten von uns die Uhr lesen können! Stellen Sie sich nur vor, wie verwirrend die Zeitumstellung für Kinder sein kann... 

Helfen Sie Ihren Kindern also bestmöglich, sich an die Zeitumstellung zu gewöhnen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Schlaf Ihres Kindes mit der Zeitumstellung in Einklang bringen zu können. Säuglinge reagieren in der Regel empfindlicher auf die Zeitumstellung, sodass eine sukzessive Umstellung ratsam ist. Diese schrittweise Umstellung beginnt bereits vier Tage vor der Zeitumstellung. An jedem Tag wird die Schlafenszeit um 15 Minuten verschoben:

Mittwochabend wird Ihr Baby um 19.15 Uhr ins Bett gebracht
Donnerstagabend um 19.30 Uhr
Freitagabend ist die Schlafenszeit 19.45 Uhr
Samstagabend um 20.00 Uhr ins Bett (in der Nacht werden die Uhren zurückgestellt)
Sonntagabend ist die neue Schlafenszeit 19 Uhr 

Ältere Kinder 

Ältere Kinder oder solche, die weniger empfindlich auf die Zeitumstellung reagieren, sollten sich sofort auf die neue Zeit einstellen und sich keine stückweise Heranführung währen. Wenn Ihr Kind zum Beispiel regulär um 19 Uhr ins Bett geht, versuchen Sie, es am Samstagabend eine Stunde länger wach zu halten, und schicken Sie es stattdessen um 20 Uhr ins Bett.

Denken Sie daran, dass die Uhren über Nacht umgestellt werden und Sie eine Stunde dazugewinnen, sodass Ihr Kind im Idealfall zur gewohnten Zeit (d. h. um 7 Uhr morgens) aufwacht. Ihr Kind hat wie gewohnt geschlafen, Sie haben sich an die Zeitverschiebung gewöhnt, alle sind zufrieden und am Sonntagabend gehen Sie einfach um 19 Uhr (neue Zeit) ins Bett.

Klingt einfach, oder? Manche Kinder haben Schwierigkeiten, am Samstagabend länger wachzubleiben. Übermüdete, mürrische Kinder neigen dazu, mitten in der Nacht oder ungewöhnlich früh aufzuwachen. Wenn Sie vermuten, dass dies bei Ihrem Kind der Fall sein könnte, finden Sie hier einige Vorschläge:

Wenn Ihr Kind noch regelmäßig Mittagsschlaf macht, planen Sie ein zusätzliches Schläfchen am Nachmittag ein.

Wenn es kein Mittagsschlaf mehr macht, planen Sie ein kurzes, einmaliges Nickerchen am Nachmittag ein. 

Alternativ sollten Sie versuchen, die Differenz aufzuteilen 

Die Differenz aufzuteilen bedeutet, die zusätzliche Stunde zu nehmen und sie in zwei Hälften zu teilen. Das bedeutet, dass Sie Ihr Kind um 19.30 Uhr ins Bett bringen, anstatt es bis 20 Uhr wachzuhalten. Das kann bedeuten, dass Ihr Kind etwas früher aufwacht (nach der neuen Uhrzeit), aber das wird sich bald ausgleichen, wenn Sie am Sonntag wieder um 19 Uhr schlafen gehen.

Mit der Zeitumstellung ändert sich auch die Lichtmenge im Zimmer Ihres Kindes, was sich auf den Melatoninspiegel auswirken kann (Melatonin ist ein Hormon, das mit dem Einschlafen zusammenhängt). Achten Sie darauf, dass Ihr Kind gleich morgens viel Tageslicht und frische Luft bekommt, um den Melatoninspiegel zu regulieren und das Schlafhormon zu unterdrücken. Verdunkelungsrollos können ebenfalls eine große Hilfe sein, damit die neuen, helleren Morgenstunden sie nicht noch mehr verwirren!

Behalten Sie die gleiche Routine bei 

Achten Sie vor allem darauf, dass alle Abendritual-Zeiten (z. B. das Zähneputzen und die Vorlesezeit) gleich bleiben, denn die Routine wird dafür sorgen, dass die Umstellung möglichst reibungslos erfolgt. Es kann etwa eine Woche dauern, bis sich die Routine zu den neuen Zeiten vollständig eingependelt hat.

Viele Kinder lassen sich von der Zeitverschiebung gar nicht beeindrucken, sodass es einfacher und vielleicht auch ganz überflüssig ist, Abläufe, Zeiten und Rituale anzupassen. Letztendlich kennen Sie Ihr Kind am besten, weshalb Sie sicher am besten wissen, ob und welche Maßnahmen im Zuge der Zeitumstellung für Sie am sinnvollsten sind. 


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